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| Bilder,
Berichte, Zahlen von den Kastrationsaktionen 2003 - 2004 |
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| Bilanz
2004 |
Hier
die erfreuliche Bilanz für 2004: Insgesamt 138 Hunde
und 548 Katzen, also 686 kastrierte
Tiere bis November 2004. Wie immer gilt, dass Tiere, die
ins Ausland vermittelt wurden, nicht enthalten sind. Erfasst
wurden nur die in Spanien verbleibenden Tiere, die somit
vor Ort zu keiner weiteren Übervermehrung der Vierbeiner
beitragen können. Die Zahlen der Aktionen (siehe bei
den jeweiligen Berichten) stimmen daher nicht mit der Statistik
überein, da das eine oder andere bei einer Aktion kastrierte
Tier zur Vermittlung aufgenommen wurde und wiederum wurden
vereinzelt Tiere, die in Málaga bleiben, von hier
ansässigen Tierarztkliniken kastriert. Die Kastrationen
zu Sonderkonditionen in Tierkliniken (neben den Aktionen)
war uns nur in Einzelfällen möglich. Um dies im
grösseren Umfang wieder aufleben zu lassen, fehlt nach
wie vor das Geld.
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| 2004 |
Katzen |
Hunde |
| Kätzinnen |
Kater |
gesamt |
Hündinnen |
Rüden |
gesamt |
| Januar |
2 |
- |
2 |
- |
- |
- |
| Februar |
2 |
3 |
5 |
1 |
- |
1 |
| März |
35 |
28 |
63 |
18 |
9 |
27 |
| April |
34 |
35 |
69 |
34 |
12 |
46 |
| Mai |
1 |
1 |
2 |
1 |
- |
1 |
| Juni |
3 |
1 |
4 |
1 |
- |
1 |
| Juli |
3 |
- |
3 |
- |
- |
- |
| August |
- |
- |
- |
- |
- |
- |
| September |
58 |
40 |
98 |
11 |
9 |
20 |
| Oktober |
98 |
75 |
173 |
20 |
10 |
30 |
| November |
75 |
54 |
129 |
6 |
6 |
12 |
| Gesamt |
311 |
237 |
548 |
92 |
46 |
138 |
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| Philipp`s
und Hinnerk`s Bericht - Kastrationsprojekt Oktober 2004 |
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Alles
begann am Samstag, den 16. Oktober um 10 Uhr Ortszeit Flughafen
Málaga. Nachdem wir seit 4 Uhr morgens nach 3 Stunden
Schlaf auf den Beinen waren, wurden wir direkt aus dem Flugzeug
mit der Begrüssung „Hallo, ich bin der Ronny
und auf Euch warten 30 Katzen“ in die andalusischen
Berge verschleppt. Ausschlafen und akklimatisieren wurde
auf „mañana“ verschoben und so stürzten
wir uns direkt in die Arbeit.
Kaum waren wir mit den Katzen fertig, kamen am nächsten
Tag Anna und Jesus aus Granada mit 10 Hunden und viel Leckereien
im Handgepäck. Während der folgenden Woche lernten
wir dann Gabi kennen, die ausser viel Arbeit auch die beste
Fischsuppe mit nach Esperanza schleppte. Auch Markus, Rosa
und Barbara fingen in vielen Nachtschichten unzählige
Objekte unserer Begierde....Katzen, Katzen, Katzen....wild,
schwanger, unkastriert....
Die
restliche Zeit konnten wir also gut mit Arbeit ausfüllen,
so dass wir nicht mal dazu kamen, „El Santo“
(für alle unbedarften: der Heilige hier auf dem Berg)
zu erklimmen.
Als Fazit: Nach 2 Wochen im OP denkt man, dass keine gebärfähigen
Tiere mehr rumlaufen dürften, doch wenn man in neuerworbener
Freiheit wieder öffentliche Strassen und Plätze
betritt, stellt man fest, dass vor dem Team Esperanza und
Co. noch unendlich viel Arbeit liegt. Möglichst viele
Tierfreunde sollten deswegen aktiv als auch finanziell die
Arbeit von Esperanza unterstützen, da gerade durch
Kastrationsprojekte das Problem an der Wurzel gepackt wird.
Dank der guten - für spanische Verhältnisse aussergewöhnlichen
- Organisation und Fürsorge von Ronny, Paqui und aller
anderen stummen Helfer konnten wir in 14 Tagen insgesamt
222 Tiere kastrieren.
Tschüss,
bis zum nächsten Mal sagen
Hinnerk und Philipp
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Philipp
und Hinnerk und die letzten 3 Tage auch Anke
hatten während ihres Aufenthalts vom 16. bis 30. Oktober
181 Katzen (104 weibliche und 77 männliche) und 41 Hunde
(28 Weibchen und 13 Rüden) als Kastrationspatienten.
Danke! |
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Hier
nun Steven´s Bericht:
Die
Kastrationsaktion – ein logistischer Akt mit Operationsdauerstress
und verbundener Materialschlacht |
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"Wenn
man meint, eine Kastrationsaktion sei so mal schnell organisiert
und läuft ohne weiteres reibungslos ab, der irrt.
Der
logistische Aufwand ist enorm und erfordert eine gute Planung,
um keine Leerzeiten entstehen zu lassen. Da die ehrenamtlichen
Tierärzte ihren Urlaub dafür opfern und möglichst
vielen Tieren helfen wollen.
Wie
läuft nun so eine Aktion ab? Als erstes werden Ärzte
benötigt. Glücklicherweise finden sich immer wieder
Freiwillige, die aus eigenem Antrieb sich bei der Station
melden und fragen, ob es nicht möglich wäre für
einige Tage (meistesn 7-10 Tage) auf die Station zu kommen,
um Hunde und Katzen zu kastrieren. Beide Parteien haben hiervon
Vorteile: die Ärzte dadurch, dass sie praktische Erfahrung
sammeln können und dem spanische Tierschutz wird geholfen
durch eine Reduktion an vermehrungsfähigen "wilden"
Tieren. (Eindämmung des Tierelends durch Kastrationen,
Verringerung bzw. Durchbrechung des Teufelskreises!) Die Ärzte
rufen an und sagen, wann Sie kommen wollen. Der Termin wird
passend gemacht. Die Kastrationsaktionen laufen auf ehrenamtlicher
Basis, d.h. die Ärzte kommen für den Flug selber
auf, einzig Kost und Logis werden gestellt. Mena oder Ronny
holen die Ehrenamtlichen am Flughafen ab und noch am gleichen
Tag beginnt die Aktion.
Das
ganze benötigte Material für die Aktion muss im
Vorfeld beschafft werden: Vom Ungeziefermittel, bis zu Desinfektionsmittel
über OP-Material wie Fäden, Augensalbe, Narkosemittel,
Verbandsmaterial, destilliertes Wasser für den Sterilisator,
Decken für die Boxen oder Halskrägen. Grosse Mengen
werden benötigt. Alles muss bereit sein. Dieses Mal kam
eine Lieferung mit Sachspenden wie Decken und Verbandsmaterial
wie gerufen.
Für
die Aktion sind entsprechende Tiere "einzufangen"
bzw. zu besorgen. Hier beginnt die Herausforderung. Wo kommen
die Tiere her, die kastriert werden/wurden?
Von Tierschützern oder privaten Tierheimen, die nicht
über die notwendigen Mittel verfügen, die beherbergten
herrenlosen Tiere kastrieren zu lassen. |
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Oder
Paqui (die sich extra dafür Urlaub nimmt) und freiwillige
Helfer ziehen selbst los, um wilde Katzen einzufangen. Katzenfallen
(siehe Bild rechts) werden präpariert und aufgestellt.
An bevorzugte Stellen werden die Fallen ausgebracht und
in kurzen Intervallen überprüft (Paqui oder andere
Helfer warten in der Nähe) . Meistens ist die "Ausbeute"
recht gut, es gelingt eine Kolonie fast vollständig
zu fangen. Zuweilen gibt es leider immer wieder Schwierigkeiten
mit "vermeintlich" tierlieben Spaniern, die sich
in Ihrer Ehre (und dem des Tieres) gekränkt sehen und
gegen diese Aktionen sind. Dies ging diesmal soweit, dass
aufgrund von Bedrohungen an die 10 Katzen wieder "frei"
gelassen werden mussten. Solch unvorherzusehende Ereignisse
bringen die ganze Aktion zuweilen ins Stocken, da der Nachschub
fehlt. Pro Tag können je nach Schwierigkeitsgrad bis
zu 20 Katzen oder 10 Hündinnen kastriert werden.
Um den
OP-fluss nicht zu unterbrechen, weil tierischer Nachschub
fehlt (Tiere werden nicht wie angekündigt am Morgen
von anderen Tierschützern gebracht, ….) werden
z.T. auch Tiere der Tierstation mit kastriert, obwohl dies
eigentlich nicht vorgesehen ist. Diese fliessen aber auch
nicht in die Statistik ein (es wurden bei dieser Aktion
neben den 106 Patienten, 30 Tiere der Station mitkastriert:
10 Hündinnen, 2 Rüden und 9 Katzen sowie 3 Kater.)
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Alle
Katzen und Hunde werden nach der Ankunft auf der Station gegen
Parasiten behandelt: sie werden mit einem Ungezieferspray
eingesprüht, um Flöhe und Zecken sofort zu töten,
und Hunde bekommen ein Mittel gegen weiteres Ungeziefer und
Parasiten (vor allem Würmer) gespritzt. |
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Besonders
wichtig, um kein Ungeziefer und Krankheiten einzuschleppen,
ist diese Behandlung und die Separierung der Tiere von den
Pfleglingen der Station, die gerade vorbereitet werden. Schwierig
ist momentan die Unterbringung, da die dafür vorgesehenen
Quarantänen im Kastrationszentrum bzw. im Haus jeweils
für Hunde und Katzen noch nicht fertig sind. (Siehe „Aktuell“
bzw. Infothek „News-Archiv").
Also wurde bei dieser Aktion einer der Zwinger für die
Hunde vorbereitet (siehe Bilder unten). Und die Katzen wurden
in Boxen im „Lagerraum“ (in der späteren
Quarantäne) des Tierärztehäuschens einquartiert. |
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Durch
diese Behelfslösung ist auch der Zwinger fast überfüllt
mit all den grossen Hunden.
Vor
der Kastration werden die Tiere einzeln von einem Helfer in
das Behandlungszimmer gebracht, gewogen und von den Tierärzten
betäubt.
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Hunde bleiben ca. 10 Tage zur Nachsorge auf der Station, sofern
sie nicht von privaten Tierschützern betreut und gleich
wieder abgeholt werden. Nach ihrem Aufenthalt werden sie von
Ronny zurückgebracht. |
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Gearbeitet
wurde von 9:00 - zum Teil 22:00 mit entsprechenden Pausen,
je nachdem wie viele Tiere zur Verfügung standen und
wie die einzelnen Eingriffe liefen. Da der Arbeitseifer
dieser ehrenamtlichen Tierärzte enorm war, wurde es
meist sehr spät. Die Arbeit der Ärzte bestand
somit aus Operieren - Schlafen - Essen und weiter operieren.
Wie an den Statistiken ablesbar ist, bleibt keine Zeit zum
Ausruhen oder Entspannen. Es ist eine anstrengende Arbeit
höchster Güte. Bei der letzten Aktion gab es keine
"Verluste". Alle Tiere haben den Eingriff problemlos
überstanden (ob sie gekränkt sind, ob ihrer verlorenen
Zeugungsfähigkeit oder Fruchtbarkeit, bleibt ihr Geheimnis).
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Um
so viele Tiere in einer so kurzen Zeit kastrieren zu können,
muss eine sehr gute Beschaffungs- und Unterbringungsplanung
gemacht werden, Ersatzpläne werden benötigt für
eventuelle Engpässe, alles muss Hand in Hand gehen,
jeder Handgriff muss sitzen. Vieler Helfer sind nötig:
alleine Helfer für das Hin- und Herbringen der Tiere
auf der Station, Assistenten bei den OPs, weitere Helfer
zur Nachschubbeschaffung, …
Alles
in allem war es eine sehr interessante und beeindruckende
Erfahrung, Profis bei der Arbeit zu sehen und mithelfen
zu dürfen. Es ist enorm, wie viel in einer so kurzen
Zeit möglich ist.
Weiter so, ..."
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| Erste
Kastrationsaktion in neuen Jahr (15.-25. März 2004) |
Es
war eine Zitterpartie, ob diese Aktion überhaupt stattfinden
konnte. Elisabeths Kollegin war erkrankt
und konnte nicht kommen. Aber alleine zu operieren ist auch
nicht möglich. Eine Lösung ergab sich durch Tina.
Sie ist eine gerlernte Tierarzthelferin aus der Schweiz und
war bereit einzuspringen und zu assistieren. So schafften
beide 85 herrenlose Tiere zu kastrieren: 30 Kätzinnen,
28 Kater, 18 Hündinnen und 9 Rüden. |
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| Bilanz
2003 |
Das
Jahr ist fast vergangen. Es wird Zeit, Bilanz für 2003
zu ziehen. Auch für diese gilt, dass nur in Spanien verbleibende
Tiere erfasst worden sind. Ab Juli mussten wir leider aus
Geldmangel die Kastrationen in den Tierkliniken stoppen. Die
Aktionen liefen aber weiter: eine Ende September bis Anfang
Oktober und eine weitere im November. Trotz der auf Hochtouren
laufenden Bauarbeiten konnten 388 Katzen und 208 Hunde (596
Tiere) bis Ende November kastriert werden. |
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| 2003
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Katzen |
Hunde |
| Kätzinnen |
Kater |
gesamt |
Hündinnen |
Rüden |
gesamt |
| Januar |
24 |
4 |
28 |
1 |
0 |
1 |
| Februar |
25 |
13 |
38 |
3 |
2 |
5 |
| März |
48 |
1 |
49 |
4 |
1 |
5 |
| April |
38 |
8 |
46 |
11 |
1 |
12 |
| Mai |
34 |
6 |
40 |
3 |
0 |
3 |
| Juni |
33 |
16 |
49 |
55 |
36 |
91 |
| Juli |
- |
- |
- |
- |
- |
- |
| August |
- |
- |
- |
- |
- |
- |
| Sept./Okt. |
47 |
28 |
75 |
24 |
22 |
46 |
| November |
39 |
24 |
63 |
32 |
13 |
45 |
| Gesamt |
288 |
100 |
388 |
133 |
75 |
208 |
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| Bilder
der Kastrationsaktion Juni 2003 |
Ein
ehrenamtliches Tierärztinnen-Team aus Leipzig hat unsere
Tierstation Esperanza ab
18. Juni
für 2 Wochen besucht und damit eine weitere Kastrationsaktion
ermöglicht. Anke
und Kathleen haben in dieser Zeit 49 Katzen und 91 Hunde kastriert.
Vielen Dank, Anke und Kathleen! |
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| Juni-Kastrationsaktion
18.06.-02.07.2003 - SPEZIAL |
Hier
der Bericht von Anke und Kathleen,
wie sie die Kastrationsaktion erlebt haben: |
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Die
Tierstation Esperanza liegt mitten in den andalusischen Bergen,
ca. 20 km nordwestlich von Málaga. Dort verbrachten
wir 12 Tage, um Hunde und Katzen zu kastrieren. Die Tiere
waren unterschiedlichster Herkunft. Viele waren freilebend.
Sie wurden von fleissigen Helfern in den Städten und
an den Stränden eingefangen und nach der Kastration an
der gleichen Stelle wieder frei gelassen. Auch
befanden sich Tiere aus einer Tierstation
in Granada und aus dem |
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| privaten
Tierheim in Málaga darunter. Ziel der Aktion war einfach
so viele Tiere wie möglich zu kastrieren. Da wir zwei recht
junge Tierärztinnen sind, fehlte uns am Anfang noch etwas
die Routine, die sich aber nach ein paar Tagen schnell einstellte.
Nicht zuletzt weil die Organisation in der Station die perfekten
Rahmenbedingungen bot. Ausser der kompletten notwendigen Grundausstattung
zum Operieren, war auch sonst alles vorhanden und organisiert,
so dass wir uns wirklich nur um die Operationen
zu kümmern brauchten. Auch
wenn die Hitze und der teilweise sehr schlechte Zustand der
eingefangenen Tiere es nicht immer einfach machten, bemühten
wir uns doch sehr um optimale und sterile OP-Bedingungen.
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Leider
waren unter den weiblichen Tieren auch oft trächtige, die
trotzdem kastriert wurden. Wenn man sich wie wir einmal allein
das Tierheim in Málaga, in dem 600 Hunde auf minimalstem
Raum leben, anschaut, dann versteht man dieses Vorgehen. Dreimal
passierte es auch, dass
Katzen der Operation umsonst unterzogen wurden, da sie schon
kastriert waren. Deshalb
wurden von uns |
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Nachmittag
am Strand verbrachten. Alles
in allem schafften wir in der Zeit 133 Tiere zu kastrieren,
davon waren 52 Hündinnen, 36 Rüden, 30 Katzen und
15 Kater. Dieses Ergebnis war auch oder vor allem der Verdienst
unserer vielen Helfer. Da waren zum einen Ronny und Paqui, die
Bewohner der Station und die Zentrale des Projektes, Mena,
die uns sehr häufig besuchen und helfen kam
und |
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immer
etwas Leckeres zu essen dabei hatte. Gabi und Laura, die Tiere
heranschafften und auch mitanfassten, und noch einige mehr.
In der Station selbst leben nur ausgesuchte Hunde und Katzen,
die entsprechende Gesundheits- |
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checks
vom dortigen Tierarzt unterzogen
werden, alle gesund und auf ein Leben in Deutschland oder in
der Schweiz warten. Ziel der Arbeit der Station ist vor |
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allem,
Kastrationsaktionen
wie diese zu organisieren. Die von uns kastrierten Tiere blieben
manchmal nur 1 Tag bis nach der Operation, andere bis zu 10
Tage. Da es bei denen, die da blieben keine Probleme gab, denken
wir, dass die Tiere die Operation im allgemeinen sehr gut überstehen.
Während Hunde meist friedlich und verängstigt und
liebesbedürftig waren, hatten die wilden Katzen oft eher
ihren eignen Willen und waren sehr schwierig
im Umgang.
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| So
passierte es auch einmal trotz grösster Sorgfalt, dass
ein Kater noch kurz vor der Operation entwischen konnte. Doch
auch er konnte wieder eingfangen werden und wurde drei Tage
später doch noch kastriert. Auf
der Tierstation selbst ist vieles noch im Aufbau. Wir bekamen
das Gästehaus zum Wohnen während Ronny und Paqui noch
in einem Wohnwagen nächtigten. Momentan ist ein grosses
schönes zwei-etagiges Haus im Bau, in das unter anderem
eine neue Hundestation soll. |
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