Málaga-Tiere
 
 
 
   









 
 
 
 
     
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 

News-Archiv 2004 - Teil 3

 

News-Archiv - Teil 2 (Oktober - Dezember 2003)

News-Archiv - Teil 1 (April - September 2003)

News-Archiv - Teil 4 (2005)

News-Archiv - Teil 5 (2006)

 
 
Dezember 2004
   

Es ist viel geschehen (19. + 20. Dezember 04)

Vieles ist geschehen in letzter Zeit: die 6. Kastrationsaktion hat im November stattgefunden, Markus hat ein paar Gedanken zu Papier gebracht, das Hauptgebäude machte "Fortschritte", die neue Broschüre ist fertig,...

 

+ 6. Kastrationsaktion +
Inge und Kathrin aus Deutschland waren die nächsten ehrenamtlichen Tierärztinnen auf der Tierstation. Gemeinsam haben die beiden vom 8. bis 15. November 12 Hunde und 95 Katzen kastriert. Kathrin hat in der darauffolgenden Woche bis 20. November 35 Katzen (19 Katzen und 16 Kater) alleine kastriert. Eine beachtliche Anzahl an neuen herrenlosen Kastraten. Danke! Der Dank gilt natürlich auch allen Helfern!


Weitere Bilder unter Aktionen.

 

kastrierte Katzen
kastrierte Hunde
Kätzinnen
Kater
gesamt
Hündinnen
Rüden
gesamt
76
54
130
6
6
12

Markus war auch wieder bei der letzten Aktion einer der grossen Katzenfänger. Jeden abend zog er los. Stunde um Stunde warten hiess es bis sich Katzen in die Fallen wagten. In den langen Nächten kamen ihm viele Gedanken in den Sinn. Er hat sie für Sie aufgeschrieben:

+ "Katzenleben in Málaga" +
Die Situation der Tiere in Spanien bzw. in ganz Südeuropa ist schon katastrophal, jedes grössere Dorf hat eine Tötungsstation für herrenlose Tiere, wo sie nach einer Aufbewahrungsfrist von ein bis zwei Wochen getötet werden.
Anfangs dachte ich, man müsste mehr Tiere aufnehmen, mehr Hunde und Katzen aus den Tötungsstationen holen. Nach jetzt ca. einem Jahr bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass dies eigentlich nichts bringt, nur die Wirkung zu bekämpfen ohne an die Ursache zu denken. Kastrieren, das verhindert, dass so viele herrenlose Hunde und Katzen getötet werden müssen. Denn nur wenn wir es schaffen, konsequent durchzukastrieren, und in den Menschen das Bewusstsein dazu schärfen, ihre Hunde und Katzen zu kastrieren, wird sich die Situation irgendwann mal ändern. Diese Erkenntis tat schon sehr weh. Denn das Problem nach Deutschland zu verlagern, kann und darf nicht das Ziel sein. Es soll dauerhaft gelöst werden, und das schaffen wir nur mit Ihrer Hilfe, dass wir weiter und weiter kastrieren können. Klar gerade bei den nächtlichen Aktionen, wird einem schon mal mulmig ums Herz, diese streunende Katze ist so lieb und die Örtlichkeit ist so unnatürlich für diese Katze, aber wir können leider nicht allen helfen.

 
Wir haben in einer der letzten Kastrationsaktionen eine säugende Mutter gefunden, und dachten so ein Mist, wir sind zu spät und müssen sie wieder freilassen, damit die Babys nicht elendig verhungern. An dieser Stelle haben wir 28 Katzen gefangen und kastriert. Ich wollte mich nicht damit zufrieden geben und so habe ich zwischen riesigen Steinen nach den Babys gesucht. Wir fanden sie und haben für die 7 Babys über 5 Stunden gebraucht, um sie endlich zu bekommen. Nun sind sie hier auf der Station liebe putzige kleine Katzenbabys. Nur sie brauchen noch Monate bis sie fertig sind für die Vermittlung zu ihren neuen Familien, denn sie sind noch zu klein, um geimpft zu werden, auch sind die Bluttest in diesem Alter noch nicht aussagekräftig. Und für die Kosten und auch den Platz, den sie in dieser Zeit verbrauchen, könnten mehr als das doppelte an Katzen

vorbereitet und vermittelt werden. Und dies lässt einen schon über den Sinn nachdenken. Wir hätten dieses Problem einfach nicht, wenn alle kastriert wären. Dann könnten wir allen lieben und zahmen Katzen ein tolles Zuhause suchen. Ich lebe nun schon fast 2 Jahre bei Málaga, und erst bei der letzten Kastrationsaktion habe ich mich sehr erschrocken wie viele Katzen alleine in Málaga leben, auf Parkplätzen, neben dicht

 

befahrenen Schnellstrassen, in Müllhalden, in Ruinen. All deren Lebensraum ist über kurz oder lang gefährdet, kein Katzenbaby weiss, hier fahren schnelle Autos, keine Katze weiss, nun wird die Ruine abgerissen und ein neues luxuriöses Haus gebaut, kein Kater weiss, nun wird der Müll abgefackelt. Ich habe nun in der Zeit, wo ich hier auf der Station bin, schon mehr als nur ein paar leuchtende Augen bei Tierärzten gesehen, wenn wir mal zusammen an eine Stelle fuhren, wo Kastraten leben. Klar ist es sehr schön bzw. macht es Mut weiter zumachen, diese Katzen mit dem Schlitz im Ohr zu sehen, denn alle herrenlose Katzen bekommen während der Narkose eine Kerbe ins rechte Ohr, damit wir sie nicht bei einer nächsten Aktion nochmals fangen. Nur ist auch sehr erschreckend, an welchen unwirklichen Orten diese intelligenten Lebewesen überleben müssen. Auch ist es nicht ein Einzelfall, dass kastrierte Katzen auch von den Tötungsstationen gefangen oder vergiftet werden.

Bitte helfen Sie uns, dass wir es irgendwann mal schaffen, auch wenn ich denke, dass es nur ein Traum sein wird, alle Katzen zu kastrieren. Denn nur dann wird sich das Bewusstsein der Leute, der Stadt ändern. Es werden dann weniger Katzen sein. Weniger tote Katzen auf der Strasse, weniger Müll von den diversen Fütterern, weniger Katzenkot, weniger Gestank von Katerurin. Wenn Jugendliche das Wort Kastration kennen. Dann wird auch in Málaga ein Leben für Katzen mit den Menschen möglich sein.

Bitte helfen Sie uns dabei!
Markus Brocker
   
+ Philipp`s und Hinnerk`s Bericht über die 5. Kastrationsaktion +
Die Tierärzte Philipp und Hinnerk waren im Oktober schwer mit Kastrieren beschäftigt (siehe unten). Die Aktion aus ihrer Sicht schildern die beiden unter "Aktionen". Natürlich ist dort das eine oder andere Bildchen zu finden.
 
+ Werbung erwünscht +
Angelika "wirbt" bzw. berichtet in ihrer Tierarztpraxis von ihrem Aufenthalt auf der Station im September. Sie hatte zusammen mit ihrer Kollegin Britta etliche Kastrationspatienten. Weitere der unten angekündigten Fotos finden Sie unter "Aktionen".
 
 

+ Baustelle Hauptgebäude +
Markus und Ronny waren nach den ganzen Aktionen wieder sehr fleissig am werkeln, so dass das Hautpgebäude grosse Fortschritte macht. Seit Anfang letzter Woche ist Ronny am Verputzen der Hundequarantäne (2/3 sind bereits geschafft). Markus hat den kleinen Raum in der Katzenquarantäne fertig gefliest. So haben einige Katzen mehr Auslauf als in den provisorischen Käfigen. Die folgenden Fotos wurden im Oktober bzw. November aufgenommen.

Rechts das Hauptgebäude Anfang November mit den Quarantänen in der rechten Gebäudehälfte: die Katzenquarantäne im Obergeschoss, die Hundequarantäne im Erdgeschoss mit den noch fehlenden Freiläufen daneben.
 

Ende Oktober: Die Betonpfeiler des Hauses (Hausecken und Mitte) sind mit Steinen beklebt, alle Fenster sind gesetzt, das Haus ist zum Verputzen fertig.


Baustelle Katzenquarantäne

Markus hat begonnen die Wände zu verputzen, danach werden sie gefliest. Die Wand- und Bodenplatten sind schon gekauft.

 
   
   
Für das Betonieren des Auto-abstellplatzes und des Aussen-zwingers der Hundequarantäne ist die gesamte Kiesfläche noch zu machen. Für die fehlende Fläche werden 3 Lkw`s a 6 Kubikmeter Beton benötigt. Ein Menge Kies muss also her!

Unten die Innenräume vor Ronnys Verputzaktivitäten.
   
+ Baustelle Katzenhaus +
Im Katzenhaus wurde einmal begonnen die Wände zu fliesen, aber viele Wände warten noch auf ihre Platten wie die Fotos Ende Oktober zeigen. Also falls Sie ein passionierter Fliesenexperte sind. Es gibt noch viel zu tun ...
   
   
 
 

+ Neue Broschüre +
Falls Sie noch mehr lesen wollen, was das letzte Jahr für die Tierstation Esperanza parat hielt, gibt es jetzt den neuen Jahresrückblick 2003-2004. Unsere Informationsbroschüre Malaga-Tiere Nr. 7, Ausgabe November 2004 können Sie hier als PDF online anschauen oder downloaden:

Malaga-Tiere Nr. 7 (2.6 MB, Acrobat-Reader-Datei)

 

Nette Flugbegleitung gesucht (6. Dezember 04)

"Hallo, ich heisse Chica und habe einen grossen Nikolausi-Wunsch: und zwar suche ich ab 17.12. dringend einen Flugpaten von Málaga nach Stuttgart oder Frankfurt, wenn nicht anderst möglich auch nach Düsseldorf oder Köln.
Meine neue Familie wartet schon sehnsüchtig auf mich, nur sind meine Impfungen erst ab 17.12. soweit, dass ich aus Spanien ausreisen darf. Zu schade, dass sie mich nach unserem Kennenlernen auf der Station nicht gleich mitnehmen konnten ...

Pfote, Chica

Sie würden gerne unsere Chica (Nr. 1169) nach Frankfurt oder Stuttgart als Flugpate begleiten? Sie, genau Sie suchen wir! Bitte dringend melden! (Kontakt).

(Nachtrag: Chicas neue Besitzer haben sie persönlich abgeholt, nachdem es mit einer Flugpatenschaft leider nicht geklappt hatte.)

 
November 2004

Mitflugglegenheiten nach München auch weiterhin gesucht (10. + 25. November 04)

 

Diese beiden extrem schüchternen Schönheiten haben einen Flugpaten nach München zu ihrer zukünftigen menschlichen "Dosenöffnerin" gefunden. Die beiden Pechvögel waren erst nicht ganz fit. Dann waren sie gesund, aber die Vermittlung gestaltete sich sehr schwierig aufgrund ihres Wesens... Am Sonntag konnte Ihr Frauchen sie in Empfang nehmen. Vielen Dank an den Flugpaten!

Also, falls Sie oder ein Bekannter oder ... von Málaga nach München fliegen, denken Sie bitte an unsere Tiere und melden Sie sich bei uns (Kontakt). Wir suchen auch weiterhin Flugpaten nach München!

 
   

Aktionen - 222 - nachtaktiv - informativ (2. November 04)

 

+ Zwischen Hausbau und Kastrationen +
Nur eine kurze Verschnaufpause hat gerade das Esperanza-Team bis die nächste Aktion startet. Die letzte Zeit war furchtbar stressig. Nachdem Ronny und Markus das Erdgeschoss des Hauses fast geschlossen hatten (Fenster sind gesetzt, nur Türen fehlen noch), geben sich die ehrenamtlichen Tierärzte-Teams die "Klinke" in die Hand.

 
Super, wenn die Station "brummt", Aktionen laufen, aber die Doppelbelastung ist enorm. Beispielsweise war Ronny bei der letzten Aktion den ganzen Tag bei den Tierärzten abgestellt (Katzen umsetzen, Hunde bringen, wegschaffen usw.), Tiere annehmen und abgeben + Station + usw.
+ Letzte Kastrationsaktion vom 16. bis 30. Oktober +
Die ehrenamtlichen Tierärzte Hinnerk und Philipp aus Leipzig wurden die letzten 3 Tage von Anke (einer "Wiederholungstäterin" vom Juni 2003) unterstützt. Bilanzziehend haben sie es auf ein rekordverdächtiges Gesamtergebnis von 222 kastrierten herrenlosen Tieren gebracht.
 
   
kastrierte Katzen
kastrierte Hunde
Kätzinnen
Kater
gesamt
Hündinnen
Rüden
gesamt
104
77
181
28
13
41
 
+ Nachtaktiv +
Markus ist zum totalen Nachtschwärmer geworden, abends 19 Uhr zog er los zum Katzenfang, früh morgens (zwischen 2 Uhr und 7 Uhr) kam er mit seiner Ausbeute gefangener Strassenkatzen wieder zurück (Foto: Katzen warten in den Boxen auf die OP). Einmal war sie besonders üppig. Alleine 29 Katzen gingen in einer Nacht in die Fallen. Rosa (eine Spanierin) und Markus haben 92 Katzen während dieser Aktion gefangen. Dieses Mal kein Boykott (siehe unten). Paqui, anfangs auch beim Katzenfang dabei, blieb dann Zuhause, da Nani schlimm krank geworden ist, ausserdem war bzw. ist ihre Katzenquarantäne am bersten, da die Tierärzte schon mehreren Strassenkatzen Augen und Tumore entfernen mussten, und diese alle einige Tage bei medikamentöser Behandlung hier blieben.
Aus dem Tierheim Malaga haben wir auch wieder Hunde zum Kastrieren geholt. Gerade mal 12 Hunde bei 450 (hauptsächlich unkastrierten) Hundeinsassen warteten dort auf uns trotz 3-tägiger Voranmeldung. Zurück auf der Station wurde der "parasitäre Notstand" bei diesen Tieren ausgerufen. Noch nie hat Ronny so viele Flöhe pro Hund gesehen.
 
+Informativ +
Am 30. und 31.10. hatten wir einen Informationsstand für Kastrationen in einer Katzenausstellung in Velez-Málaga. Markus und Rosa sind diesmal die Verantwortlichen. Weitere Fotos unter "Aktionen"
 
 
 
Moni, Julia und Sandi haben bei der 1. September-Kastrationsaktion 2004 erfolgreich die Skalpelle gezückt: siehe unten und weitere Bilder unter "Aktionen".
Bilder der 2. September-Kastrationsaktion 2004 folgen noch!
   

Randnotiz: Am 24. Oktober waren wieder etliche Málaga-Hunde im WDR-Fernsehen in der Sendung "Tiere suchen ein Zuhause" zu bewundern. Ursula von Menschen für Tiere Breckerfeld e.V. hat sie vorgestellt. Erfreulicherweise konnten die meisten und einige weitere bereits gut plaziert werden.

   
Oktober 2004

Katzenfang - leicht gemacht? (8. Oktober 04)

Ziel der Kastrationsaktion vom 24. September bis 1. Oktober war natürlich wieder, die Kastration von so vielen herrenlosen Tieren als möglich, insbesondere Strassenkatzen. Wie schwierig die Arbeit vor Ort ist und wieviel Überzeugungsarbeit auch in Zukunft geleistet werden muss, zeigte diese Aktion. Tierliebe Spanier, die aber Vorbehalte gegen das Kastrieren der Tiere haben, boykottierten die Aktion erheblich. Statt Kooperation Boykott! Mit Unmengen an Futter versuchten sie zu verhindern, dass Katzen in unsere Fallen gingen. Füttern ohne Kastrieren hilft kurzfristig vielleicht den Tieren, aber langfristig verschärft es das Problem der herrenlosen Tiere. Sie vermehren sich noch mehr und irgendwelche weniger tierlieben Anwohner, die sich durch die immer grösser werdende Schar an Katzen gestört fühlen, verständigen womöglich die Polizei oder die Gemeinde. Diese löst sicher dann das Problem auf die übliche Art und Weise. Einfangen - kurze Zeit Perrera - aus.

     
Jedenfalls waren Paqui und Markus Tag und Nacht auf Katzenfang (siehe Fotos), wenn auch mit mässigem Erfolg. Britta und Angelika, die beiden ehrenamtlichen Tierärztinnen kastrierten dennoch während ihres Aufenthalts insgesamt 69 Tiere, 7 Hunde und 62 Katzen. Super!
kastrierte Katzen
kastrierte Hunde
Kätzinnen
Kater
gesamt
Hündinnen
Rüden
gesamt
34
28
62
5
2
7
Noch eine erfreuliche Nachricht: die nächste Kastrationsaktion steht bereits fest. Ein weiteres Team hat sein baldiges Kommen angekündigt. Ihr seid Herzlich Willkommen!
 
September 2004

67 neue Kastraten - weitere folgen bald! (24. September 04)

Bei dieser Kastrationsaktion vom 8. bis 14. September konnten insgesamt 67 herrenlose Tiere kastriert werden. Die beiden Tierärztinnen Monika und Julia haben mit Unterstützung von Sandra, einer Schweizerin, die für einige Zeit auf der Station mithilft, eine hervorragende Arbeit geleistet. Danke an Euch 3 und natürlich auch an alle weiteren Helfer und Gönner!

   
kastrierte Katzen
kastrierte Hunde
Kätzinnen
Kater
gesamt
Hündinnen
Rüden
gesamt
27
14
41
16
10
26
 
Heute beginnt bereits die nächste Aktion in unserem Kastrationszentrum. Angelika wird mit Unterstützung einer Kollegin vom 24. September bis 1. Oktober für weitere Kastraten sorgen.
 

Noch mehr Fotos (11. September 04)

... von der Station und den Bauarbeiten, die Ronny und Markus in der letzten Zeit bewältigt haben... Die meisten aufgenommen am 1. September.

 


Anfang September 2004:
Die Tierstation Esperanza mit Kastrationszentrum im Vordergrund

 

Das Haus mit Wohnung und Katzenquarantäne im 1. Stock

 
   
Das Haus mit Katzenhaus, die Hundeanlage und einer der Freiläufe mit ein paar Pfleglingen
 
 

Links im Erdgeschoss ist der Eingang zum Lager und dem Gästezimmer, in der Mitte das Tierärztezimmer bzw. Büro, rechts entsteht die Hundequarantäne.

 Rechts: Das Lager mit Gästezimmer- und WC-Eingang

Unten: Das Gästezimmer mit Mobiliar

 
 
   
   
Das Gästebad im März, Anfang und Mitte August 2004
 
   
Nur die tragenden Betonpfeiler der Hundequarantäne stehen im April, die ersten Mauern Mitte August und Ende August ist die Aussenmauer komplett. Die kleinen "Löcher" sind die Durchgänge in die dazugehörigen Freiläufe, die gerade noch gebaut werden (siehe unten). Nachdem das "Büro" aus dem Kastrationszentrum in das Haus verlagert werden konnte, ist im Operationsraum viel mehr Platz.
 
   
 
   
Der Hang und der Zufahrtsweg zu dem Unterstellplatz vorher, nach einem Regenguss und jetzt mit Mauer.
 

Ein kleines Rätsel zum Schluss:

Um welches Haustier der Station handelt es sich?


Ein Tip: Es kommt hier sehr zahlreich vor!

Auflösung per "Klick"

August 2004

Erdgeschoss fast fertig (31. August 04)

 

Ronny und Markus wollten gestern noch die letzte fehlende Wand bzw. Seite der Hundequarantäne mauern. Die Aussenmauern des Erdgeschosses sind dann fertig. Das neue Gästezimmer mit Dusche und WC wartet auf die nächsten Besucher. Das Tierärztezimmer bzw. Büro ist soweit abgetrennt und fertig, nur die Wände sind noch nicht verputzt. Auch die Hangabstützung haben die beiden mittlerweile gemacht, um Abschwemmungen bei den nächsten Regenfällen zu verhindern.

Folgende Bilder zeigen den Stand Anfang August:
Von links: Eingang Tierarztzimmer bzw. Büro, Markus beim Computern und rechts das Material für die Mauern der Hundequarantäne.

   
 
   
Der Zugang zum Gästezimmer mit Schaukelstuhl und Bett sowie einem Bad. Und unten die Hangabstützung bei der Garage.
   
 

Neues zum Thema Kastrationen (31. August 04)

Die nächsten Kastrationsaktionen
finden im September und im Oktober statt, sofern nichts dazwischen kommt. 2 Tierärzte-Teams haben sich angekündigt. Super!

Bericht über die April-Aktion jetzt online !
Wenn Sie noch mehr über die letzte Aktion im April erfahren möchten, lesen Sie doch Stevens Bericht unter Aktionen: Die Kastrationsaktion – ein logistischer Akt mit Operationsdauerstress und verbundener Materialschlacht

 
Juli 2004

Stars, Umzug, Satellitenschüssel, ... (12. Juli 04)

Stars
Noelia war Ihr unumstrittener Hundestar. Die meisten Anrufer nach der TV-Sendung "Tiere suchen ein Zuhause" im WDR gingen für diese Hündin bei Menschen für Tiere Breckerfeld e.V., der deutschen Vermittlungsstelle ein. Sie fand einen tollen Platz als Zweithund. Auch für Samson stand das Telefon nicht still. Er hat auch ein schönes Zuhause gefunden. Leider hatten nicht alle vorgestellten Málaga-Hunde soviel Glück: Lulu (Nr. 1001) wartet immer noch auf ein passendes Herrchen oder Frauchen.

 
Umzug
Endlich steht der Umzug von der primitiven Wohnwagen-Behausung in die neue Wohnung im Haus bevor. Die Wohnwagen-Tage gehören bald der Vergangenheit an. Auch wenn Paqui und Ronny sich den Titel "Ehrencamper" in den letzten 3 Jahren und 3 Monaten wahrlich verdient haben, können die beiden sicher gut auf den Camper verzichten. Nachdem Wasser und Elektroinstallation so gut wie fertig sind, konnte bereits mit dem Einrichten begonnen werden.
Ansonsten ist im Haus das Gästezimmer mit Dusche und Toilette im Erdgeschoss fertig, eine Badewanne für die Reinigung der Katzenklos in der Katzenquarantäne im OG wurde von Ronny eingebaut. Der Zaun am Haus wurde verlegt...
 

Eine weitere Neuerung ist der erst kürzlich verlegte Satelliten-Internet-Zugang für schlecht erreichbare Gebiete. So ist Ronny wieder per e-Mail einfach erreichbar und kann ins Internet. Vorher war das nur übers teure Handy möglich. (Kein Telefonanschluss!) Auch wenn die Freude darüber nur kurz währte: ein heftigeres Lüftchen hat die von spanischen Technikern installierte Schüssel gleich wieder umgeweht. Mittlerweile steht sie wieder. Hoffentlich für länger. Nicht zu vergessen, das Gras-Problem ist seit der Ankunft des Balkenmähers von Magda und Walti behoben. Nach 3 anstrengenden Mähtagen ist die Brandgefahr gebannt.

   
Juni 2004

8. Esperanza-Treff in der Schweiz - Ein gelungenes Fest für Mensch und Hund (26. Juni 04)

   
Es war wieder ein schönes Fest sowohl für die Zwei- als auch Vierbeiner am letzten Sonntag.
 
Das Wetter spielte mit und die Sonne liess sich sogar blicken aller negativer Prognosen zum Trotz. Letzte Vorbereitungen. Die ersten Besucher trafen ein. Gegen frühen Nachmittag füllten sich die Bänke. So an die 250 Esperanza-Freunde besuchten mit ihren "Malaga-Hunden" den Treff und hatten eine schöne Zeit.
   
Ein toller Erfolg! Trotz allerlei Auslagen ist auch dieses Jahr einiges für die Tierschutzarbeit der Tierstation Esperanza in Spanien zusammengekommen. Durch Verkauf von Essen und Getränken sowie Geschenken von der Postkarte bis zum Salzkristall. "Danke für Eure Unterstützung der Heimatlosen!"
   
 
 
Gemütliches Beisammensein, Austausch mit anderen Hunde- oder Katzenbesitzern - ein lockerer Plausch eben für alle Zweibeiner bei einer leckeren Wurst mit Salat oder Kaffee und Kuchen.
   
   
Auch die Hunde hatten ihren Spass. Der eine oder andere Spielkamerad aus der Zeit in Spanien wurde entdeckt. Und los ging`s mit Spielen und Toben. Irgendeiner folgte immer der Spielaufforderung. So flitzte wieder und wieder eine ganze Meute kreuz und quer über den Rasen. Genug Platz bot dafür der abgezäunte Teil der Reitvereinsanlage. Streitereien gab´s nicht - Ehrensache.
   
 
 

Zur Stärkung bei all der Aktion fand - wenn man ganz lieb schaut - auch die eine oder andere Wurst den Weg in den immer hungrigen spanischen Hundemagen. Unser Grillmeister hatte da ein ganz besonders grosses Herz.

 

Keinem der Vierbeiner sah man sein trauriges Schicksal mehr an: lieb und sozial verträglich, wohlgenährt, alle in ihre Familien integriert und heiss geliebt, ... Man erkannte sie teilweise nicht wieder. Schön, dass diese Tiere ihre Menschen so glücklich machen!

 
Edith Bruhin, die Vorsitzende des Tierschutzvereins Tierstation Esperanza Schweiz wurde stürmisch von ihren ehemaligen Pfleglingen begrüsst.
 
   
 

Das Feedback war durchweg positiv, so dass es sicher auch nächstes Jahr dieses Treffen geben wird, auch wenn der Aufwand u.a. für Organisation, Vorbereitungen, Auf- und Abbau enorm ist. Nur dank zahlreicher Helfer und Sponsoren war diese Veranstaltung überhaupt durchführbar. Herzlichen Dank an alle!

Ganz besonderer Dank gilt: Lis & Bruno, Danielle & Michel, Brigitte, Frieda, Eliane, Adrian, Tina, Karin, Erika, Toni und Eliza. Natürlich auch allen anderen Helfer, die jetzt nicht namentlich erwähnt wurden, die z.B. beim Auf- und Abbau geholfen haben, Kuchen oder Salate gezaubert, Botengänge, Organisatorisches übernommen, Sponsoren gewonnen haben... Vielen Dank an dieser Stelle an unsere Sponsoren!

 

Einladung zum 8. Esperanza-Treff in der Schweiz am 20. Juni in Würenlos, AG (4. Juni 04)

Hallo, liebe Esperanza-Gönner, -Freunde, -Interessierte und Vierbeiner auch dieses Jahr findet das Esperanza-Treff statt. Bitte ganz dringend

Sonntag, den 20. Juni 2004, ab 11.30 Uhr,
bei der Reithalle des Kavallerievereins, Industriestrasse, Würenlos, Aargau

für diesen Anlass im persönlichen Kalendar vormerken und zahlreich erscheinen. Weitere Informationen sowie die Anfahrtsskizze können Sie der Einladung (Acrobat-Reader-Dokument, PDF-Datei, 156 KB) entnehmen. Für Spiel und Spass sowie das leibliche Wohl wird bestens gesorgt sein. Damit das Esperanza-Team unter Frau Edith Bruhins Federführung besser planen kann, bitten wir um eine kurze Anmeldung per E-Mail. Vielen Dank!

Mai 2004

Deutschland sucht den TV-Hundestar?!? (26. Mai 04)

So oder ähnlich könnte es heissen, wenn am kommenden Pfingstsonntag im WDR-Fernsehen wieder die verschiedensten Hunde in der Sendung "Tiere suchen ein Zuhause" um Ihre Gunst buhlen und Sie Ihren ganz persönlichen Favoriten "küren" können. Unter den präsentierten Vermittlungs-kandidaten werden dieses Mal auch Málaga-Hunde mit von der Partie sein, die von unserer deutschen Vermittlungsstelle Menschen für Tiere Breckerfeld e.V. vorgestellt werden. Wer wird Ihr TV-Liebling? Wir sind gespannt und hoffen auf gute Plätze für unsere Vierbeiner.

"Also aufgepasst! Vielleicht sehen wir uns ja:
30. Mai, 18.15-19.10 Uhr, "Tiere suchen ein Zuhause", WDR 3
.
Ciao, Julio!"

Fehlende Fliesen (26. Mai 04)

Die Tierstation Esperanza - Anfang Mai 2004

Es wäre ein schöner Traum gewesen. Als sich 2 frisch ausgelernte Fliesenleger-Gesellen gemeldet hatten, um auf der Station für 1 Monat gegen Flug, Taschengeld, Kost und Loggis Fliesen zu verlegen, hatten wir uns sehr gefreut. Denn überall fehlen Fliesen:

Im neugebauten Haus:
Die komplette rechte Hälfte des 1. Stocks (siehe Bild unten), die Katzenquarantäne muss gefliest werden. Die abbgebildeten Käfige sind nur Provisorien bis die geräumigen und gefliesten Boxen fertig sind.
Das Behandlungszimmer unten in der Mitte (mit Tür und Fenster) braucht ebenso Fliesen wie die Hundequarantäne (rechte Erdgeschosshälfte), wenn die Aussenmauern und Boxentrennwände innen gemauert sind. Von den daran angrenzenden Freiläufen (mit den kleinen Durchgängen) ganz zu schweigen.

 
   
     
Das Lager (in der Abb. oben links) mit Zugang zum Gästezimmer rechts hinten (das immerhin schon gefliest ist). Das Tierarzt-behandlungszimmer von aussen und innen sowie die Hundequarantäne von innen. (Ronny ist gerade dabei in den Räumen die Trennwände einzuziehen. Dann kann die Wasser- und Eletroinstallation erfolgen.) Die Quarantäne wird momentan als Garage, Baustofflager genutzt oder von Tinas Pferden als Unterstand zweckentfremdet ...
 
Ausserdem fehlen die Fliesen an den Wänden in einem Innen-raum des Katzenhauses und in den Hundezwingern. Der Beton-Boden dort wurde schon stark in Mitleidenschaft gezogen vom täglichen Schrubben und den Ausscheidungen der Tiere.
   
 

Der zweite Raum des Tierärztehäuschens wartet ebenfalls auf eine Kachelverschönerung und damit auf die Nutzung entsprechend seiner Bestimmung als Quarantäne für Kastrationspatienten, die sich während der Aktionen auf der Tierstation aufhalten. Bisher muss für ihre Unterbringung improvisiert werden, damit sie kein Ungeziefer oder Krankheiten einschleppen. Irgendwann werden auch diese Quarantäneboxen fertig sein.
Also Fliesen fehlen überall und die Fliesenleger waren uns mehr als willkommen. Jedenfalls gingen ihre Vorstellungen über ihre Arbeit und ihren Aufenthalt auf der Station weit auseinander von dem, was wir uns erhofft hatten. So trennten sich wieder die Wege nach 1 1/2 Wochen, etlichen Auslagen und gerade mal 5 qm verlegten Fliesen in der Katzenquarantäne. Sie hatten andere private Interessen: sie wollten "Halligalli" in Málaga,

weniger helfen und den Tierschutz unterstützen. Sie wollten nach Spanien, wie sie auch auf unsere Kosten gekommen sind, und sich einen lukrativen Job suchen. Dagegen ist prinzipiell nichts zu sagen und Mena hat sie u.a. einen Tag lang durch die spanische Bürokratie kutschiert. Aber sie haben im Gegenzug nichts rechtes geleistet und sich eine lockere Zeit gemacht. Der qm-Preis für so verlegte Fliesen war uns leider zu hoch. Wir werden daraus lernen. Trotzdem brauchen wir Hilfe beim Fliesen. Auch weiterhin sind uns ehrenamtliche Helfer gegen Kost und Loggis herzlich willkommen, aber weiteres werden und können wir nach diesem Vorfall nicht mehr aufbringen.

 
Aber es gibt auch gute Nachrichten in Sachen Fliesen: der Fussboden der Wohnung sowie das Bad sind fertig gefliest (Abb. links zeigt Markus bei den letzten Platten).
   
 
So konnten Ronny und Markus bereits die Trennwände für Küche, Bad, Schlafzimmer einziehen. Nach weiteren kleinen Fliesaufgaben, Installations- und Malerarbeiten steht im Sommer einem Umzug vom Wohnwagen in die Wohnung nichts mehr im Wege.
 
 

Frauen-Power (26. Mai 04)

   

Dank der Kraft und Mühen von Regina aus Berlin sind Ende April wieder etliche Sachspenden, sogenannte "Kofferüberraschungen" zu uns gelangt: Was befindet sich dieses Mal in den Koffern? U.a. Decken und Verbandsmaterial, das gleich prima für die April-Kastrationsaktion genutzt werden konnte, die Schweinsöhrli wurden schnell vertilgt - ein besonderer Leckerbissen für die Esperanza-Pfleglinge, Körbe, Transportboxen und vieles mehr. Zubehör wird immer gebraucht. Danke!

 
Tina aus der Schweiz weilt nun schon seit Ende Februar auf der Station und ist uns eine unentbehrliche Hilfe geworden. Sie hat die Pflege der Hunde übernommen. So kann Ronny sich verstärkt den Bauarbeiten widmen. Jeden Tag heisst es die Zwinger mit dem Schrubber zu reinigen, um Wasser zu sparen. Ein Kompressor wäre vorhanden, aber nicht das tägliche Wasser. Also wird er nur für die gründliche Desinfektion herangezogen. Natürlich entgehen Tinas geschulten Tierarzthelferaugen keine Verletzungen oder Krankheiten. Mittlerweile haben sich auch 2 Hunde in ihr Herz geschlichen, die sie beide adoptiert hat. Auch Dagmar hilft wieder mit: seit Mitte Mai schwingt sie u.a den Kochlöffel und sorgt für das leibliche Wohl von allen zweibeinigen Stationsbewohnern und -gästen.
   
Grüner Dschungel mit mannshohem Gras. Langsam überwuchert es die Station. Nachdem die beiden grossen Balken-Mähmaschinen defekt und zur Reparatur sind und Tinas Pferde überlastet, wächst und wächst das Gras. Dank Magda kommt bald Abhilfe. Sie hat eine Ersatzmähmaschine (keinen gewöhnlichen Rasenmäher!) aufgetrieben, die jetzt auf dem Weg nach Spanien ist. Denn das Gras muss dringend gemäht werden. Trocken ist es eine riesige Brandgefahr. Ausserdem kann man hier sicher verraten, dass Magda und Walti zu Schweizer "Lokalberühmtheiten" aufgestiegen sind, nachdem eine Lokalzeitung über Ihre Vermittlungsstelle in Schottikon, Schweiz berichtet hat.
 
Ohne Edith von der Schweizer Vermittlungsstelle Tierstation Esperanza Schweiz oder Ursula von der deutschen Vermittlungsstelle Menschen für Tiere Breckerfeld e.V. oder Magda wären die vielen Vermittlungen an Hunden und Katzen im Jahr 2003 nicht möglich gewesen.
 

106 Kastrationspatienten in einer April-Woche (18. Mai 04)

Ein paar Zahlen von unserer April-Kastrationsaktion. Vom 24. April bis 1. Mai 2004 haben die ehrenamtlichen tierärztlichen Wiederholungstäterinnen Maria und Uli mit Unterstützung von Tina, der Tierarzthelferin, insgesamt 106 herrenlose Tiere kastriert. Eine Super-Leistung! Zumal sich darunter 34 Hündinen befanden, bei denen der Eingriff wesentlich aufwendiger und komplizierter ist als bei den 12 Rüden. 33 Kätzinnen und 33 Kater können sich in Zunkunft auch nicht mehr weiter in ihren Strassenkolonien vermehren. Wichig ist vielleicht auch, dass alle Tiere die Kastration gut überstanden haben. Die Angabe 106 Tiere bezieht sich lediglich auf herrenlose Tiere: wie z.B. den 21 Hündinnen aus dem privaten Tierheim Málaga, dem "vorne und hinten" die Mittel fehlen, um die über 550 Tiere artgerecht zu halten, geschweige dennn ärztlich zu versorgen. Diese Tiere hatten dann einen 10-tägigen Kastrationsurlaub (zur Nachsorge) auf der Station bis sie wieder zurück mussten; oder z.B. Tiere von anderen Tierschutzorganistationen, die kein Geld für Kastrationen aufbringen können. Hunde und Katzen, die bei uns auf der Tierstation Esperanza auf eine Vermittlung vorbereitet werden, fliessen nicht in diese Statistik mit ein! Natürlich wurden die Tiere, wenn nötig weiter ärztlich versorgt, wie eine Hündin mit Tumor.
Mehr Bilder und vielleicht ein Bericht folgen demnächst unter "Aktionen".

 
kastrierte Katzen
kastrierte Hunde
Kätzinnen
Kater
gesamt
Hündinnen
Rüden
gesamt
33
33
66
34
12
46
 

1 Schaf, 2 Schafe ... (18. Mai 04)

Ein männliches weisses Schaf und seit Mitte April auch ein weibliches braunes Lämmchen sind die neuen "Flaschenkinder" auf der Station: Oveja 1 und Oveja 2. Vielleicht haben Sie ja einen schönen Namen parat?
"Unten: das bin ich im stolzen Alter von so etwa 3 Tagen. Ich komme aus der Nachbarschaft, von einem Schäfer. Meine Mutter hat mich nicht angenommen und ich wurde daher von Paqui adoptiert. Meine neue Freundin hatte das gleiche Schicksal. Jetzt sind wir zu zweit."
   

"Bääääääääääääääää- Huuunnnnggeeerrrrr! Hört uns denn niemand?!? Einfach in den Garten sperren. Als ob uns das Grünzeug schon so gut schmecken würde. Protest!"

 
"Endlich gibt es etwas zu trinken! Damit wir beide gross und stark werden, brauchen wir schon alle paar Stunden ein Fläschchen "Mutterschafersatzmilch". Ein weitere Aufgabe neben Job und Katzenversorgung, ... für Paqui, unserem Frauchen."
     
 
April 2004

Neue Nachrichten von Ronny (08. & 09. April 04)

Ronny berichtete gestern die letzten Neuigkeiten von der Tierstation.
 
   

+++ Baustelle Haus +++

Markus überrascht auf dem Weg zu seinem täglichen Einsatz mit Ronny auf der Baustelle. Schwere Arbeit wartet schon: Steine schleppen, mauern, Fenster setzen, Leitungsschlitze schlagen, Leitungen verlegen, Wände verputzen und Fliesen legen, ...
 
   
Oben: Das Erd-geschoss mit dem Eingang zum Gäste-zimmer auf der linken Seite (der Traktor steht davor)
   
Rechts und unten: Das Erdgeschoss mit teilweise gemauerten Aussen- und Innenwänden sowie gesetzten Fenstern (Anfang und Mitte März)
 
   
Unten ein paar Bilder Anfang März: Elektrische Leitungen bzw. Leerrohre haben Ronny und Markus mittlerweile verlegt. Erst danach konnte mit dem Verputzen der Wände begonnen werden.
    Links: 1. Stock, Wohnung  
 
Rechts u. unten: Das Gäste-zimmer im Erd-geschoss, das Lager, die halbfertigen Wände & Lisa
   
 
Rechts: Das Erdgeschoss mit Tierarzt-raum, Hunde-quarantäne, Vorratsraum und Gästezimmer ganz hinten re.
   
   
Das Gäste-zimmer mit Nasszelle
 
Das Verputzen geht voran. Mittlerweile ist das Gästezimmer verputzt, die Fliesen sind vergelegt. Auch die Wohnung ist komplett verputzt und mit dem Fliesen konnte begonnen werden. Mobiliar für die Wohnung stapelt sich im Erdgeschoss. Bald werden sicherlich die "Wohnwagen-Tage" (siehe unten) für Ronny und Paqui der Vergangenheit angehören.
Bilder der Wohnung Mitte März      
 

+++ 2 Fliesenleger kommen +++

Apropos Fliesen! 2 Fliesenleger aus Deutschland haben sich angekündigt. Sie wollen ab 2. Mai für 1 Monat tatkräftig mithelfen. Wir erwarten Euch sehnsüchtig! Fliesen fehlen an noch so vielen Stellen ...

 

Markus (links) beim Fliesen des Badezimmers Anfang April.

 

+++ Kastrationsaktionen +++

Elisabeth und Tina waren ab Mitte März sehr erfolgreich mit ihrem Helfer-Team. 85 Tiere überwiegend Strassen-Katzen konnten in 10 Tagen kastriert werden. Genaue Zahlen und ein Foto siehe unten.

Uli und Maria stehen quasi schon in den Startlöchern für die nächste Aktion vom 24. April bis 1. Mai.

 
   
kastrierte Katzen
kastrierte Hunde
Kätzinnen
Kater
gesamt
Hündinnen
Rüden
gesamt
30
28
58
18
9
27
     
  Die Tierärztin Elisabeth (links im Bild) und ihre Helferin Tina haben vom 15.03.-25.03.2004 85 herrenlose Tiere in unserem Kastrationszentrum kastriert: 58 Katzen und 27 Hunde. Mehr Bilder unter "Aktionen".
 

 

+++ Tierische Neuzugänge +++

Neben den beiden Hennen haben ein Hoppelhasi und ein wenige Tage altes Lamm Asyl bei Paqui gefunden. Natürlich hat Meister Lampe auch eine Aufgabe zu übernehmen. Er wurde mit den Hennen für die österliche Sondermission eingeteilt. Das Lamm darf sich noch einige Zeit mit der Flaschenmilch aufpäppel lassen, aber dann heisst es ran an die Grashalme. Und davon gibt es reichlich auf der Station. Nachdem beide Mähmaschinen in Reparatur sind, wächst das Grünzeug immer höher. Zwar stellt sich die Frage, wie ein einzelnes Schaf dagegen ankommen soll....

   
Hungern muss es sicherlich nicht. Unterstützung hat es momentan durch die beiden Pferde einer Schweizer Freundin, die zu Besuch auf der Station weilt.
 
 

+++ Frohe Ostern +++

Auch auf der Tierstation wird alles für Ostern vorbereitet. Die Osterproduktion läuft auf Hochtouren.

Muskeltraining für den Dauer-hoppeleinsatz an Ostern und besonders viel Scharren für eine gute Eierproduktion ist jetzt die Devise.
 
   
Viel Fressen, um Kräfte sammeln. Schliesslich müssen noch etliche Eier gelegt und für Ostern versteckt werden.
 

"Frohe Osterhasi!

Ups!

Frohe Ostern aus Spanien!"

 

Baggern (01. April 04)

Zum Baggern braucht man natürlich einen Bagger. Der war statt 2 Tagen 1 Woche im Einsatz, um die Gräben für die Kanalisation und die Wasserleitungen zu ziehen und anschliessend wieder zuzubaggern und die Wege wieder herzurichten. Das Haus musste an das Frischwasserdepot hinter dem Kastrationszentrum angeschlossen werden. Also einmal quer über einen Grossteil des Grundstücks Gräben "buddeln" und Leitungen verlegen. Ebenso für das Abwasser des Hauses musste eine ganze Strecke zur Sickergrube zurückgelegt werden. Die Kanalisation ist fertig! Das Ganze war Anfang März!
   
     
   
   
     
     
   
   
 
März 2004

Happy End für Aragort (23. März 04)

Wer ist überhaupt Aragort? Aragort war ein herrenloser Pflegling der Tierstation Esperanza, der aus dem Tierheim in Granada (PADUL) stammt. Bei einer Untersuchung durch den Tierarzt wurde sein Mikrochip entdeckt und gescannt. Also sollte Aragort auch registriert worden sein. Über die internationale Tierdatenbank konnte jetzt nach dem früheren Besitzer gefahndet werden. Und er konnte ausfindig gemacht werden!!! Seit 2001 galt Aragort als vermisst. Der Besitzer freute sich nach so langer Zeit seinen Hund wiederzubekommen. Die Hoffung darauf hatte er schon längst aufgegeben. Happy End für "Aragort"! Wie sinnvoll ein Mikrochip ist, zeigt dieser Fall.
 
 
 
Darüberhinaus müssen gemäss der Verordnung (EG) Nr. 998/2003 Hunde und Katzen ab 3. Juli 2004 für Reisen in die EU und innerhalb der EU mit einem elektronischen Kennzeichen (Transponder, "Mikrochip") gekennzeichnet sein. Übergangsweise für die nächsten 8 Jahre ist auch die Tätowierung noch zulässig. Ein EU-Tierpass wird ab Juli 2004 eingeführt, um das Reisen innerhalb der EU zu erleichtern. (Einreisebestimmungen (auch für CH)
 

Adressen und Links zur Registrierung eines in Spanien gechipten und in Deutschland oder in der Schweiz adoptierten Málaga-Tieres siehe unter "Nützliche Links - Tierregistrierung". Wenn Sie ein Tier über eine Vermittlungsstelle adoptieren, hat es einen Mikrochip, der auf die Tierstation Esperanza aber noch nicht auf Sie registriert wurde. Daher sollten Sie es bei IFTA in Deutschland bzw. ANIS in der Schweiz registrieren lassen. Entweder wenden Sie sich direkt an die jeweilige Stelle oder Sie können bei Ihrem Tierarzt die Registrierung vornehmen lassen. Beides kostet eine Gebühr. Bei ANIS in der Schweiz beträgt sie ca. 30 CHF. Ein Anschreiben mit Mikrochipnummer, eine Kopie des Impfpasses mit allen Angaben zum Tier (Alter, Geschlecht, Rasse, ...) sowie Angaben zu Ihrer Person (Name, Adresse, Telefonnummer) per Post genügt hier. Sie erhalten dann von ANIS eine Bestätigung der Eintragung in die zentrale Datenbank. Eine Online-Registrierung ist bei ANIS nicht möglich. Bei IFTA können Sie auch online die Registrierung vornehmen. Falls das Tier noch nicht gechipt wurde, kann der Tierarzt dies bei Ihrem nächsten Besuch nachholen und Ihr Tier für Sie registrieren lassen, natürlich auch gegen Gebühr.

PS: Impressionen unserer "Hundegang" vom März finden Sie hier bzw. weiter unten bei Málaga-Hunde ("Hundegang")! Natürlich dürfen auch die Málaga-Katzen (unter "Impressionen") nicht vergessen werden. Hier zu den Katzenimpressionen.
Bilder von "Malaga-Tieren" zum Download
sind in der Infothek abgelegt, u.a. Pancho und Nani vom tierischen Esperanza-Team.

 

Gute Besserung & Kastrationsaktion "gerettet" (19. März 04)

 
Die nächste Kastrationsaktion stand kurz bevor. Mitte März sollte es wieder "rund" auf der Station gehen. Paqui bereitete deshalb das Ärztehäuschen und natürlich das ganze Kastrationszentrum vor. Alles war fertig für den nächsten Einsatz. Auch der Operations-raum (rechts).
   

Doch dann erreichte uns eine schlechte Nachricht. Kurzfristig ist eine der beiden Tierärztinnen erkrankt und muste selbst die Künste der Medizin in einem deutschen Krankenhaus in Anspruch nehmen. Wir wünschen daher Gute Besserung & eine schnelle Genesung!
Die Kastrationsaktion war damit gefährdet. Alleine ohne Assistenz zu operieren - undenkbar. Aber wer hat soviel medizinsche Kenntnisse und natürlich auch Zeit, um so kurzfristig einspringen zu können? Die Hilfe nahte in unerwarteter Weise: Tina aus der Schweiz, eine Tierarzthelferin zu Besuch auf der Station erklärte sich ohne zu zögern bereit, zu helfen. Damit war die geplante Aktion gerettet. Danke, Tina!

Seit 15. März läuft die Aktion. Das Kastrationszentrum mit dem Ärztehäuschen (links) und dem Operationsraum (rechts) wird eifrig von Elisabeth und Tina genutzt. Zahlreiche herrenlose Tiere, meist Strassenkatzen wurden kastriert und weitere sind noch fällig.

Wie Sie sehen, kann Unvorgesehenes eine Aktion trotz bester Organisation "platzen" lassen. Wenn es nicht mitunter so glückliche Fügungen geben würde, könnte man gelegentlich verzweifeln ...

 
 
Februar 2004
 

Die nächsten Kastrationsaktionen im März und April (25. Februar 04)

Die nächsten beiden Kastrationsaktionen stehen fest. Die erste Aktion startet am 15. März. Elisabeth, die bereits September/Oktober 2003 bei uns auf der Station kastriert hat (siehe Infothek), kommt mit einer Kollegin für 10 Tage.

Weitere "Wiederholungstäter" in Sachen Kastrationsaktion sind Maria und Uli (rechts). Sie waren November 2003 mit dem Skalpell sehr erfolgreich zu Gange (siehe Bericht unten). Vom 24. April bis 1. Mai werden sie herrenlosen Tieren, vor allem wieder Katzen zu Leibe rücken.

Wir freuen uns, die beiden Teams hier begrüssen zu dürfen! Ohne Euer Engagement und die finanzielle Unterstützung durch Sie, liebe Spender wären solche Aktionen nicht realisierbar!

 

Das "Häusle baue" geht weiter (25. Februar 04)

   

Prin und Nani nutzten im November 2003 das Erdgeschoss noch für ein kurzes Nickerchen. Zwischen- und Aussenwände fehlten (links). Mittlerweile haben Ronny und Markus Backsteine palettenweise herangeschafft und die Innen- und ein Teil der Aussenwände gemauert. Sie haben die Fenster im Erdgeschoss für das Gästezimmer gesetzt (Mitte) und die Wände veputzt (rechts). Der Elektriker hat inzwischen den Verlauf der Leitungen angezeichnet, so dass die Schlitze geschlagen, die Leerrohre eingezogen und die Wände verputzt werden können. Mit dieser Arbeit sind Markus und Ronny momentan beschäftigt. Weiter geht es im 1. Stock mit Fussbodenfliesen verlegen ... Für die zahlreichen angekündigten Besucher wird das neue Gästezimmer sicher bald zur Verfügung stehen. Mitte 2004 ist vielleicht auch die Wohnung bezugsfertig.

 

Málaga-Katzen "in show" (17. Februar 04)

Wie kommen ein paar unserer Málaga-Katzen auf die internationale Katzenausstellung am 8. Februar in Wettingen, Schweiz? Ganz einfach kurzfristig erhielt Magda von der Schweizer Vermitttlungsstelle (Tiervermitttlung Magda Muhmenthaler) eine Anfrage von den Veranstaltern der Katzenausstellung, dem Verein der Katzenfreunde Zürich, ob sie die Gelegenheit wahrnehmen möchte, ihre heimatlosen Katzen in Wettingen zu präsentieren. Magda sagt natürlich ja. So eine Chance, für heimatlose Sanftpfoten zu werben und über die Tierstation Esperanza zu informieren, muss genutzt werden. Vielleicht finden ja so alle Pfleglinge ein schönes Plätzchen bei netten Katzenfans. Noch beim Abendessen wird alles geplant und organisiert. Tagsdarauf, am Sonntag heisst es früh aus den Federn. Alle Aussteller-Katzen müssen noch vom anwesenden Tierarzt untersucht werden, bevor die Besucher in die Hallen strömen. (Links: Das Gehege mit Besuchern)

 
Magda (linkes Bild, rechts und rechtes Bild in der Mitte) berät, informiert und knüpft neue Kontakte. Und letztendlich fanden alle mitgebrachten Katzen direkt durch die Aus-stellung oder im Anschluss ein schönes Plätzchen! Murillo, der weiss-rote Persermix (unten links) hat seinen Auftritt wahrlich genossen und Hof gehalten. Eigentlich hat er auch den anderen etwas die Show
 

gestohlen. Sogar Züchter waren an seinem prächtigen Aussehen interessiert. Aber züchten ist nicht, denn alle erwachsenen Málaga-Katzen sind kastriert. Aber zum Trost, es gibt immer wieder soviele wunderbare Tiere, schauen Sie doch mal in unsere Rubrik Málaga-Katzen wie etwa Pippa & Pippo (unten Mitte). Alles in allem war es ein Erfolg! Das Gehege immer gut besucht! Auch nächstes Jahr wird Magda wieder vertreten sein!

Danke Magda für Deinen unermüdlichen Einsatz für den Tierschutz und für die Tierstation Esperanza!!!
 
 
 
 

2 Hennen rennen (5. Februar 04)

 

... jetzt über die Tierstation Esperanza. Sie ergänzen das Team an tierischen Mitarbeitern und werden sich zukünftig verstärkt, um das leibliche Wohl der zweibeinigen Stations-Bewohner und Gäste kümmern, indem sie regelmässig für leckere Frühstückseier sorgen. Wie sie eigentlich heissen, wurde noch nicht verraten. Vielleicht haben ja Sie zwei schöne Namen parat? Schreiben Sie uns doch (e-Mail)!

 

 

Einmal rund ums Haus (5. Februar 04)

Es hat sich wieder einiges auf der Baustelle getan wie auch die früheren Fotos in dieser Rubrik im Vergleich zeigen. Der Hang wurde links abgestützt, das Erdgeschoss hat das eine oder andere "Stück Mauer" erhalten. Installationsarbeiten wie Wasser- und Abwasserleitungen wurden weiter forciert. Der Elektriker wird bzw. wurde erwartet. Nachdem der eine oder andere fahrbare Untersatz der Station (nach Reparturen) wieder einsatzfähig ist wie etwa der Transporter und Paquis Pkw, bleibt zu hoffen, dass auch der kaputte Traktor bald von der Werkstatt repariert wird, denn gerade für Materialtransporte ist er unentbehrlich.
 
 
   
   
 
Januar 2004

Schritt für Schritt (5. Januar 04)

In grossen teilweise auch nur in kleinen Schritten ging letztes Jahr vieles voran. Definitiv ein riesiger Schritt zur Verringerung des Tierelends waren 2003 die fast 600 Kastrationen an in Spanien lebenden Hunden und Katzen, die zu einem grossen Teil auf der Tierstation durchgeführt wurden. Ein ehrenamtliches Ärzte-Team hat sich bereits für April/Mai zum nächsten Kastrationseinsatz angekündigt.
Mit dem Hausbau - einem anderen grossen "Projekt" ging und geht es immer weiter: Vor Weihnachten war bereits der Hang abgestützt (Bild links), die Abwasserrohre des ersten Stocks verlegt (Bild Mitte) und der Boden der Katzenquarantäne fertig erstellt (Bild rechts).