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| Vor
Ort in Spanien |
Wie
kam das Esperanza-Team überhaupt zusammen?
Alles
begann mit Frau Mena Huonder,
einer gebürtigen Schweizerin, die seit
über 40 Jahren in Málaga, Spanien
ansässig ist. Als nun vor etlichen
Jahren ihre Kinder erwachsen waren, suchte
sie ein neues Betätigungsfeld. Sie
stiess dabei auf das private Tierheim El
Refugio des Tierschutzvereins Málaga,
wo sie Katzen betreute, die deutsche Korrespondenz
erledigte und so oft sie konnte, einzelne
Katzen bei sich zuhause aufnahm, vorbereitete
und ihnen dann durch Bekannte und Freunde
in der Schweiz ein neues Heim suchte.
Ungefähr zur selben Zeit kam Frau Paqui
Rodriguez auf das genannte Tierheim,
als sie dort zwei heimatlose Kätzchen
abgab und diese dann regelmässig besuchte.
Angesichts der Not der Tiere engagierte
sie sich dort immer mehr bis sie schliesslich
jede freie Minute neben der Arbeit den Hunden
und Katzen im Tierheim widmete.
Etwas später stiess Ronny
Steinhauser hinzu: ein
junger Mann aus Ulm, erfahren im Tierschutzwesen,
hatte gehört, dass in Südspanien
Hilfe für die Tiere gebraucht würde.
Da ihn niemand verstand, wurde er an Frau
Huonder verwiesen, die sich natürlich
freute, Hilfe für das Tierheim angeboten
zu bekommen. Von da an kam Ronny des öfteren
nach Málaga und arbeitete dort solange,
wie sein Geld reichte. Er fuhr dann wieder
nach Deutschland zurück, um etwas mehr
zu verdienen und Spenden zu erbetteln. So
pendelte er hin und her bis er im Jahre
1996 seine Zelte in Deutschland abbrach
und mit seinem vollgestopften roten Transporter
und seinen drei Hunden endgültig nach
Málaga zog.
Die Zusammenarbeit der drei war erst locker,
intensivierte sich aber, als sie damit begannen,
mit Unterstützung ihrer Freunde aus
der Schweiz und Deutschland Tiere für
die Adoption im Ausland vorzubereiten. Nur
so bekamen die Tiere eine Chance...... (Erfahren
Sie mehr über unsere Arbeit in "Über
uns"). Seither arbeiten sie
zusammen und sind unser Team vor Ort in
der Tierstation Esperanza in Pizarra.
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Mena
Cebolla-Huonder lebt seit vielen
Jahren in Málaga und ist mit der
spanischen Mentalität bestens vertraut.
Daher vertritt sie die "Asociación
Tierstation Esperanza" als Präsidentin
nach aussen, streitet sich mit den Behörden,
die versuchen der Tierstation "Steine"
in den Weg zu legen. Sie kümmert sich
um alle bürokratischen, administrativen
und organisatorischen Belange wie z. B.
den Transport der Málaga-Tiere ins
Ausland. Daneben sorgt sie liebevoll für
die Schützlinge der Station und päppelt
auch immer Katzen bei sich zuhause auf.
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| Mena
Huonder |
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Ronny
Steinhauser,
ein Deutscher, der bereits
zahlreiche Erfahrungen im Tierschutz in
Europa sammeln konnte u.a. in Tierheimen
in Italien und Ungarn bis er 1996 nach Spanien
gekommen ist. Er hat die "Tiefen"
in diesem Umfeld miterlebt und hofft durch
die Tierstation Esperanza zwar in kleinen
Schritten und begrenztem Umfang, aber wirkungsvoll
dem Tierelend entgegenzuwirken. Als Mitbegründer
des Vereins leitet und betreut er die Station
in Sachen Infrastruktur. Daneben ist er
für die Betreuung und Pflege der Hunde
zuständig. Seit dem Umzug auf das neue
Gelände hat er sich zudem zum "Bauexperten"
weiterentwickelt. So betätigt er sich
ausserdem als Maurer, Spengler, Schreiner,
Schweisser und ist Hilfsarbeiter und Bauleiter
zugleich (siehe auch die Anfänge unter
"Entstehung
der Tierstation Esperanza"
in der Infothek
oder "Aktuell"). |
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| Ronny
Steinhauser |
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Paqui
Rodriguez, eine Spanierin betreut
seit Jahren und mit Hingabe die Katzen in
unserer Station. Zudem organisiert sie die
Kastrationsaktionen
und versucht durch Öffentlichkeitsarbeit
z.B. durch Informationsstände und Flugblattaktionen
über die Vorteile der Kastration aufzuklären.
Nachdem sie vor einigen Jahren selbst herrenlose
Katzen gefunden, hat sie mit eigenen Augen
gesehen, dass Hilfe dringend nötig
ist, und sich seither der Tiere angenommen.
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| Paqui
Rodriguez |
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Jesús
Lopez, unser Tierarzt vom Hospital
Veterinario Alhaurin El Grande, hat die
tierärztliche Betreuung unserer Station
unter sich und hilft uns in jeder Beziehung
über die Runden, mit Spezialpreisen
und Ratschlägen. |
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| Jesús
Lopez |
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Dezember
2007: Ronny mit einem Kastrationspatienten,
Paqui und Ronny leisten Aufklärungsarbeit
auf der "Feria
de Voluntariado" |
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| In
der Schweiz & in Deutschland |
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Edith
Bruhin aus der Schweiz, Präsidentin
des Tierschutzvereins Tierstation Esperanza
in Würenlos, übernimmt seit Jahren
unsere Tiere und plaziert sie persönlich
in Familien. Ausserdem hilft sie uns in
jeder Beziehung, finanziell und mit Spenden
mannigfacher Art. Ihr Tierschutzverein hat
das Grundstück in Pizarra gekauft und
uns kostenlos zur Verfügung gestellt.
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| Edith
Bruhin |
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Magda
Muhmenthaler, Vorsitzende des
Vereins Tiervermittlung Magda
Muhmenthaler in Schottikon nahe Winterthur/CH,
übernimmt unsere Katzen und Hunde und
plaziert sie in Familien. Mit künstlerischem
Sinn verfertigt sie eine Menge Artikel,
die dann auf Floh- und anderen Märkten
verkauft werden und gute Spenden für
uns einbringen. Auch hat sie uns bei der
Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz
eingeführt, wo wir Sachspenden bekommen
soviel wie der Transporter fasst.
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| Magda
Muhmenthaler |
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Der
Tierschutzverein Menschen für Tiere
in Breckerfeld, vertreten durch Frau Ursula
Kuhn und Herrn Jürgen
Hasselbeck, ist in den letzten
Jahren zu einer großen Stütze
für unsere Aktivitäten geworden,
da sie eine grosse Zahl unserer Hunde übernehmen
und persönlich plazieren und uns auch
sonst in jeder Beziehung helfen, mit Spenden
und vor allem durch häufige Besuche,
bei denen stramm Hand angelegt wird. |
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| Ursula
Kuhn & Jürgen Hasselbeck |
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Brigitte
Henrichs und
Claudia Koch
sind
seit vielen Jahren im Katzenschutzverein
Siegen aktiv und hatten schon immer Interesse,
sich im Tierschutz in Südeuropa zu
engagieren. Als Frau Kochs Mutter im letzten
Jahr einen Ausflug nach Málaga
machte, bat sie sie, Katzen von dort mitzubringen.
Frau Koch setzte sich deshalb mit der
Tierstation Esperanza in Verbindung. Dank
des tatkräftigen Einsatzes von Mena
Huonder konnte ihre Mutter die ersten
beiden Tiere mitbringen. Seitdem ist Frau
Koch mit Málaga in Kontakt. Frau
Henrichs und Frau Koch bringen die Tiere
bei sich zu Hause unter und vermitteln
sie privat mit Vertrag weiter.
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| Brigitte
Henrichs & Claudia Koch |
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| Hallo,
wir sind die tierischen Helfer der Tierstation
Esperanza. Wir kommen überwiegend auch
aus Tierheimen und haben bei Paqui und Ronny
ein neues Zuhause gefunden. |
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Eddy
- seit dem Frühjahr 2007 auf
Station und wurde aufgrund seines "speziellen"
Charakters Ronnys Hund |
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| Scotty
- ein Husky, geb. 1997 und ist im September
2007 in der Tierstation angekommen. |
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Pastorida
- ein ganz liebes Schäferhundmädchen,
geb. 2000 und ist im März 2008 vom Tierheim
Padul gekommen und hängengeblieben. Irgendwie
scheint es Schäferhunden in den Genen
zu liegen mit Bällchen zu spielen!?! |
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Tina
- die kleine braune "Maus",
geb. 2005, und die liebenswerte Struppi,
geb. 2005, dürfen sogar
mit in die Wohnung, weil sie so verträglich
sind - auch mit den Katzen des Hauses. Tina
ist seit Juli 2007 und Struppi seit Oktober
2007. Struppi wurde ganz in der Nähe
von Menas Haus ausgesetzt ... |
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Nico,
geb. 2000, soll eigentlich ein ganz
grosser, mindestens 60 cm hoher Rüde
sein, prima als Wachhund. Zumindest wurde
er so angepriesen von Ronnys Tierarzt. Naja!
Halbgross und ein ganz lieber, so stand er
im Sommer 2008 vor Ronny und der konnte ihn
auch nicht mehr wegschicken! Aber nicht verraten!
Offiziell ist Nico gemeingefährlich! |
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"Ok, vielleicht schauen wir ja nicht
so gefährlich aus, aber wir können
auch anders und sind "pflichtbewusste"
Wachhunde.
"Tja, um unser tägliches Futter
zu verdienen, müssen wir für Paqui
& Ronny ganz schön hart arbeiten."
Hier
unsere Aufgaben im Überblick:
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- Bewachung
der Station (wir sehen alles!)
- Begrüssung
nach Unbedenklichkeits-Check („Empfangskomitee“)
- Unterhaltung
durch spielerische Höchstleistungen
(z.B. Ballholen)
- Futtertester,
bevorzugt Leckerlis (sehr wichtig, bevor
sich unser menschliches Team den Magen
verdirbt)
- Baustellenkontrolle
und -überwachung (wenn wir nicht gewesen
wären, keine gerade Mauer...)
- Entspannungsunterstützer
und Trostspender („emotional coach“)
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| Wir
werden Euch nicht vergessen - unsere treuen
vierbeinigen Begleiter |
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Epy
ist gerade mal 10 Jahre alt geworden, blind,
taub und am Ende schwer krank mussten wir
ihn Ende Oktober 2007 von seinem Leiden
erlösen. Im März 2004 ist er auf
die Station gekommen und nach kurzer Zeit
von Ronny adoptiert worden. Sein Lieblingsaufenthaltsort
war die Katzenquarantäne. Hier wachte
ich darüber, dass keine Unbefugten
die Quarantäne betraten.... |
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| Susi
gehörte auch zu unserem Team. Sie war
ca. "Baujahr" 2001 und begeisterte
sich sehr für Bälle bis zum Schluss!
Überall Tumore, aber selbst dann noch
war die Lebensfreude da! Im Juni 08 mussten
wir sie erlösen lassen! |
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| Boton
- ein kleiner alter Knopf hat
sich auf der Station verirrt, nicht ganz,
sondern aus dem El Refugio Málaga ist
Boton auf die Station gekommen. Nachdem er
schon so alt war (geb. 1996) und ohne Schwanz,
hat Ronny ihn behalten. Anfang August 2009
musste er aufgrund einer schweren Erkrankung
eingeschläfert werden. |
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| &
" Mrs. X" - eine alte
Schäferhündin war seit Frühjahr
2009 auf der Tierstation. Zu einer Kastrationsaktion
ist sie vom Tierheim Granada/Padul gekommen
und durfte danach bleiben. Die Vermittlungschancen
wegen ihres hohen Alters waren extrem schlecht
... Sie ist in der Nacht zum 4. September
09 verstorben. (Mrs. X mit Pastorida im Mai
09) |
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